Fog - im Nebel des November...

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Bildquelle - pixabay

Es war später Nachmittag und über den Feldern schwebten leicht und unmerklich langsam bewegend die ersten Schleier der kommenden Nacht. Der Dunst der Dämmerung legte sich über das weite Land und spielte mit dem Licht des verblassenden Tages.

Zwischen den Bäumen kroch der Nebel langsam vom Fluss herauf und hüllte den Wald in ein dichten grauen Schleier. Der Tag verschwand und die Nacht zog herauf. Dunkelheit legte sich über die Wipfel und Wege, den Morast des Weges und eine seltsame Stille, wie sie dem Nebel stets zu eigen ist, umhüllte die Natur.

Es war gegen Mitternacht als ich an einer Lichtung des endlos großen Waldes ankam - schwer bepackt mit meinem Wanderrucksack und mit nassen Füssen in denen die Zehen froren, nachdem diese im Dunkel der Nacht sich in eine tiefe Pfütze verirrt hatten.

Keine Ahnung was mich hier zu nachtschlafender Zeit an diesem kalten Novembertag in die Ödnis getrieben hatte. Ziellos irrte ich umher um den Weg zu finden, der mich in die nächste Ortschaft führen sollte. Zapp - schon wieder versank ein Fuß im kalten Nass des Weges während der andere im Morast versuchte mir den Halt zu entziehen.

Die feuchte Kälte kroch unter meinen Kleidern hoch und die Handwärmer waren längst schon ausgekühlt. Als ich gerade meinen Fuß aus dem Tümpel des Pfades zog passierte es. Ein helles Licht durchbrach die Dunkelheit und zunächst glaubte ich, dass der Mond sich durch die dunstigen Schleier schieben würde - doch das Licht wurde immer heller. Ein dunkler langgezogener Schatten bewegte sich auf mich zu - es knackste und vibrierte und ein seltsames Brummen schob sich durch das Dickicht des Waldes.

Zwei helle Lichtpunkte bewegten sich zwischen den Bäumen auf mich zu und strahlten mich an. Ich wollte zurücktreten - doch ich konnte nicht. Irgendetwas schien mich festzuhalten, während der andere Fuss noch im Morast klebte.

Das Brummen hörte auf und nun strahlte mich nur noch der lange Schatten und die beiden Lichtkugeln zwei Augen gleich zwischen den Bäumen an. Es war gespenstisch still - und nichts regte sich mehr.

Es klappte und krackste. Schritte kamen auf mich zu und eine Stimme sprach: "Karl-Heinz, bist Du das?"

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Gut geschrieben ...

Michael

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!jeenger

Danke lieber Michael.

Die Geschichte entstand spontan am Donnerstag - frei und assoziativ gelockert - nachdem ich zwei Tage von der Autobahn aus zuvor den aufsteigenden Nebel auf den Feldern im fahlen Licht der Dämmerung gesehen hatte...

Liebe Grüße und ein erholsames Wochenende.

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Das wünsche ich Dir auch. DANKE

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