Von Spielbankkönigen und Drogenbaronen

in deutsch •  11 months ago 

Liebe Steemitgemeinde,
liebe Freiheitsfreunde,
liebe Freiheitsfeinde,
liebe Spieler,
liebe Konsumenten verbotener Substanzen,


Quelle

Denkt man an Spielbanken, denkt man an Las Vegas und das unglaublich viele Geld, das dort umgesetzt wird.
Eigentlich sollte es ganz einfach sein, man gibt sich selbst einen statistischen Hausvorteil (in Las Vegas durch die Doppel-Null beim Roulette sogar noch höher), begrenzt die Einsätze, damit einem ein großer Gewinn nicht aus der Bahn wirft und sieht zu wie das Geld rein kommt.

Nicht so schnell

Spielbanken machen Millionen Verlust
Die staatlichen Spielbanken in Bayern haben im vergangenen Jahr erneut rote Zahlen geschrieben. Sechs der neun Casinos rutschten nach vorläufigen Daten des Finanzministeriums ins Minus, das sich zusammengerechnet auf knapp drei Millionen Euro belief.
Nur an den Standorten Feuchtwangen, Garmisch-Partenkirchen und Bad Wiessee wurde 2017 Ertrag erwirtschaftet. Letzterer verzeichnete mit 6,2 Millionen Euro den mit Abstand höchsten Überschuss. Die drei gemeinsam kamen auf 8,3 Millionen Euro.
Demgegenüber machten Bad Kötzting, Bad Steben, Bad Reichenhall, Bad Kissingen, Bad Füssing und Lindau ein Minus von 11,3 Millionen Euro.

Quelle

So einfach scheint es also doch nicht zu sein.

Aber gut, beim Drogenhandel sollte es doch laufen.
Wer erinnert sich nicht an den gigantischen Reichtum eines Pablo Escobar.
Auch von Legalisierungsbefürwortern wird ja oft als Argument gebracht, dass der Staat Unmengen an Steuern einnehmen würde, wenn man Drogen legal erwerben könnte.

The Ontario government lost $42M selling cannabis in the last year
Ontario Cannabis Retail Corp. lost $42 million in the latest fiscal year, according to newly released public documents.
The provincial Crown corporation tasked with online sales and wholesale distribution of recreational pot reported revenues of $64 million for the year ended March 31, 2019.
However, Ontario's consolidated financial statements show the OCRC, which operates as the Ontario Cannabis Store, racked up expenses totalling $106 million during the period.

Quelle

Ich bin auf jeden Fall froh, dass sich unsere Bundesregierung mit vergleichsweise einfachen Aufgaben wie der Rettung des Weltklimas beschäftigt.

Schönes Wochenende
Stephan Haller

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Tja, das gibts eben nur in Deutschland, das macht uns so schnell keiner nach. :)
Natürlich gewinnt immer das Casino, außer Spieler bescheißen oder nutzen ein System. Dafür hatte man in Las Vegas ja eine unbürokratische Lösung gefunden.

Aner natürlich verursachen Casinos auch enorme Kosten. Muß ja alles total schick aussehen, am besten ein Schloß oder sowas. Der Unterhalt geht dann natürlich mächtig ins Geld. Und etliches Personal braucht man auch. Und zwar welches das motiviert ist einen guten Job zu machen. Mit €400 Leuten geht das nicht.
Erschwerend kommt hinzu, das Casinos bei der breiten Masse nicht wirklich ankommen. Da hat zudem das Online-Zocken noch Marktanteile weggenommen.
In Kreisen der High Society schon eher - aber dann muß es auch Monaco oder Vegas oder wenigsten Wiesbaden sein. Man will ja schließlich sehen und gesehen werden, dafür geht man nicht in ein bayerisches Kaff das niemand kennt.

Das die Kanadier (und wohl auch die Branche in den USA) Probleme mit den Canabis Preisen kriegen, wundert mich nicht.
In TV Berichten sieht man ja immer, was die lizensierten Hersteller für einen lächerlichen Firlefanz veranstalten um Gras anzubauen. Keine Wunder das die Ladenpreise dann die Konsumenten wieder zu den nicht lizensierten Dealern treiben. Denn eigentlich ist Hanfanbau total billig, das wächst wie Unkraut. Natürlich nicht gerade in Kanada. Das ist so, als wenn man in Lappland Orangen züchten wollte. Da wird man auch nicht reich mit.

Man muss halt Prioritäten setzen. Schritt für Schritt.
Wenn das Klima erstmal gerettet ist, kann man ja um Schwankungen wetten :)

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Wenn die staatliche Spielbanken Verluste machen, dann liegt dass wohl daran, dass Gebühren und Abgaben zu Gunsten des Sozialismus die operative Gewinne zunichte machen...

...oder das in den Spielbanken mafiöse Strukturen den Steuerzahler prellen, in dem sie die Bank regelmäßig sprengen.

Es gibt übrigens noch eine Spielbank in Frankfurt - dort summieren sich inzwischen die Verluste für den deutschen Steuerzahler auf über 2000 Milliarden (!!!), was daran liegt, dass diese Spielbank namens EZB in Frankfurt jeden Schrott kauft, den sie kriegen kann und dafür die Deutschen in Haftung nimmt.

Oder glaubt jemand wirklich das die PIGS, sowie Frankreich sich später bei der Abwickelung dieser Spielbank deren zukünftige Casionleiterin Lagarde heisst sich jemals beteiligen werden. Ehe die über 2 Billionen an Schrott haftend übernehmen, werden sie sich aus dem Staub machen und die Deutschen stehen dann mit zur Zeit 2000 Milliarden uneinbringbaren Forderungen im Regen....

Ach ist aber eh egal - wir schaffen das...

...fragt sich nur wann.

Viel Spaß beim Sonntags Kaffee....

!COFFEEA8

Es liegt einfach an der völligen Unfähigkeit des Staates als Unternehmer.
Wenn Dich die Verluste nicht zu kümmern brauchen, gibt es auch keinen Grund gut zu wirtschaften.
Ein gutes Beispiel ist ja die UdSSR. Früher war das Zarenreich die Kornkammer Europas. Nach der Revolution war die Sowjetunion bis zu ihrem Ende gezwungen Getreide zu importieren, trotz der größten und besten Anbauflächen der Welt.

Der große Hunger wird hier auch noch kommen - müssen ja auch reichlich importieren - obwohl eigentlich reichlich fruchtbarer Acker da ist - wird aber alles mit Vogelschredderanlage zugepflaster und wenn nicht zugepflaster so zumindest renaturiert, weil Öko wichtiger ist als Ernährung der Bevölkerung.

Allerdings kriegen wir als zahlungsunfähige Nation eines Tages ein Getreide und Nahrungsmittelimportproblem dass sich gewaschen hat - oder glaubst Du allen ernstes man bekommt für einen Verbrennungsmotor eines Tages noch einen Sack Kartoffeln?

Niemand verkauft Dir was zu essen, wenn das was du als Gegenleistung erbringen willst wertloser Schrott aus EZB AG ist...

Da könnte der Bauer ja gleich seine Ernte abfackeln. Die Bauern können zwar enteignet werden, dann wird aber deren Produktivität auch gegen null sinken und den Versorgungzustand mit Nahrungsmitteln gegen null sinken lassen.

Ist halt eine Todesspirale der Sozialismus wie er im Buche steht - nur begreifen tun die meisten das nicht. Denn neue Trecker, Ersatzteile wird dir auch keiner verkaufen wenn du keine echten Werte auf den Tisch legen kannst. Der Bauer der vom Staat geplündert wird, tut gut daran seine Produktion auf Selbstversorgerniveau runter zu fahren - weil alles andere an Mehrarbeit wird ihm eh genommen.

Da kann er gleich die Beine hochlegen, sobald er für den eigenen Clan die Ernte eingefahren hat und den Rest des Jahres sich verlustigen.

Warum als von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang noch in der Landwirtschaft schuftetn und sich buckeln - nur damit der Steuersozialismus deine Ernte einkassiert?

Die Hungersnot wird kommen - und sie wird richtig übel werden...

Letztendlich zeigt sich aber auch bei den Landwirten, dass sie nicht die besten Unternehmer sind. Massensubventionen machen es dann noch schlimmer. Wenn man jemanden permanent Krücken unter den Arm klemmt um ihm beim Laufen zu helfen, wird er wohl das eigenständige Laufen nie lernen. Ich brauch nicht einmal weit zu schauen. Bei mir 800 m Luftlinie kann ich mich eindrucksvoll davon überzeugen, was dabei rauskommt. Selbst bei der Subvention von Photovoltaik zeigt sich die Unmündigkeit der Subventionsnutzer. Landwirte sind dabei keine Ausnahme. 800 m entfernt sind 280 kWh auf den Dächern, und wenn der Strom ausfällt, so ungefähr 2 Std, dann ist Holland in not. Da schüttelt selbst die Milchkuh den Kopf bei soviel Dummheit.

Da schüttelt selbst die Milchkuh den Kopf bei soviel Dummheit.

Das ist gut! Herzlichen Dank für den Schmunzler!

!COFFEEA

Eh wir keinen Kaffee mehr haben...

!COFFEEA 6

Hallo @stehaller,
Ich habe da Mal eine Frage an dich (ist vielleicht ein bisschen offtopic):
Was hältst du von Daytradern? Sind sie aus deiner Sicht Schmarotzer, ungefährlich oder sogar nützlich?
Hintergrund: Ich bin stolzer Ersteller des "Nobel-token" und Versuche gerade (durch Promotion) dem dazugehörigen Usecase etwas Wert zu verleihen. D.h. ich arbeite daran, dass der Kurs steigt. Außerdem sollten aus meiner Sicht nur diejenigen die Token verkaufen, die es auch verdient haben.
Jetzt sehe ich aber einige, die permanent durch Kauf- und Verkauf-Orders die Volantilität meines kleinen Coins ausnutzen und damit wie Parasiten das System aussaugen.
Ist das wirklich so?
Und wenn ja, gibt es ein Gegenmittel?

Sei froh, dass es die Trader gibt. Je mehr getradet wird, desto liquider ist der Markt, desto geringer der bid/ask spread und desto fairer/besser ist die Preisfindung.
Ein Markt in dem nur gekauft werden darf bzw. nur bestimmte verkaufen dürfen ist kein fairer Markt.
Warum haben wir so oft das Gefühl, dass wir beschissen werden?
Weil wir im Leben meist nur den Verkaufspreis kennen.
Was wäre wenn, z.B. ein Gebrauchtwagenhändler Dir einen Markt bieten müsste.
Also z.B. “Ich bin bereit einen Opel Astra für 9.000€ zu kaufen und für 9.500€ zu verkaufen.”
Niemand würde sich betrogen fühlen. Wenn einem die Spanne zu hoch ist geht man woanders hin.
Die zu hohe Spanne zwischen An-und Verkauf bekommt man nur weg, wenn es Leute (noch besser bots) gibt, die ständig kaufen und verkaufen.

Hallo Stefan, erstmal besten Dank für die schnelle und ausführliche Antwort.
Ja, ich habe es auch noch einmal sacken lassen und komme auf ein ähnliches Ergebnis.
ich ärgere mich zwar darüber, dass ein Teil meines Geldes von Tradern "aufgefressen" wird, wenn ich meinen eigenen Token kaufe. aber sie bringen auch Geld in den Markt hinein und erhöhen damit den Preis des Token.

Gruß, Achim

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