Am Froschfelsen

in #deutsch7 months ago

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Am Froschfelsen

Mein gestriger Tag bestand aus Arbeit, Arbeit und nichts als Arbeit. Deshalb musste ich heute erstmal nach dem Frühstück erstmal raus, raus, nichts als raus.
Nach einem ausgiebigen Frühstück bin ich gegen 9:00 Uhr los in Richtung Froschfelsen. Den Stempel hatte ich bereits. Von mir ging’s durch den Ort bis zum Waldrand und dann steil hinauf ca. 20 Minuten lang. Das Wetter war ganz herrlich, strahlender Sonnenschein und wolkenloser Himmel, derzeit ganz ohne Kondensstreifen - hat auch etwas.
Anfangs ging es durch nicht so ansehnlichen, borkenkäferbedingten Fichtentotwald. Nicht ansehnlich auch dadurch das es bewirtschaftet wird und einfach Mist aussieht.
Oben dann wurde es besser.

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Der Weg zum Froschfelsen beginnt zunächst als Waldstraße und zweigt dann als Pfad ab. Man passiert mehrere Felsformationen, unter anderem die Westerklippe, ein mit Treppe versehener felsiger Aussichtspunkt. Hierauf sind bonsaihafte Kieferngewächse von teilweise einem Meter Höhe zu bewundern.

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Am Froschfelsen angekommen, befindet sich in ca. 50 Meter Entfernung eine Schutzhütte, darin ist Stempelkasten platziert.

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Der Froschfelsen ist eine ca. 10 Meter hohe und ca. 15 Meter breite Felsansammlung, die mit ein ganz, ganz klein bisschen Fantasie an einen sitzenden Frosch erinnert.

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Ich verweilte kurz und ging den Pfad zurück. Dabei sind mir die vielen Kiefer in der Gegend aufgefallen. Also, ihre Anmut und ihre Schönheit- sie wirkten schon fast etwas mediterran auf mich. Und im besonderen deshalb, weil die Borkenkäfer sie nicht beknabbern. Sehr sehr schöne Bäume.

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Der Weg zurück ging dann wieder durch den großteils Fichtentotwald. Eine relativ große Falterart habe ich mehrfach beobachten und mit viel Geduld fotografieren können. Vielleicht ja, lässt der @Faltermann kurz einen Kommentar zur Bestimmung hier (?).
Die Falter war sehr sonnenhungrig und kamen, auch wenn sie wegflogen, im an die ungefähr gleiche Stelle zum Sonnen zurück.

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Weiterhin wusste ich vorher, dass ich das ein oder andere Buschwindröschen bewundern werden dürfte- ich hatte die Tage schon jede Menge davon gesehen.

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Damit endet dieses Posting,
habt alle noch einen schönen Sonntag
und bleibt fit.

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Ich bin wirklich begeistert. Du hast einen Trauermantel (Nymphalis antiopa) fotografiert. In Sachsen-Anhalt kann man den Falter noch regelmäßig beobachten. Bei uns in Unterfranken gilt er als verschollen. In den letzten zwanzig Jahren ist mir persönlich keine Beobachtung bekannt. Aber auch dein Buschwindröschen strahlt im hellen Sonnenlicht. Dein Beitrag gefällt mir ganz ausgezeichnet!

Danke für Deine Antwort und Bestimmung. Ich habe mindestens zwei, ich würde sagen sogar drei Verschiedene an zwei unterschiedlichen Stellen, im Ilsetal an Ilsenburg im Harz, gesehen.
Freut mich das Dich das freut. Ich googel den Falter gleich mal.