Serienempfehlung #4 Das Tripple / The tripple 4.1„Breaking Bad“; 4.2 Fortsetzung „El Camino“ & 4.3 Spin off „Better Call Saul“

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Aufbau des Artikels:
1.) Einleitung und Erklärung der Motivation zu der Empfehlungsreihe
2.) Kurze Hardfacts zu der Produktion und den Schöpfern
3.) Handlung
4.) Fazit
5.) Trailer
6.) Kritiken

„Jo Jo Jo, was geeeht Biaatch“

...so und nicht anders leite ich auch heute wieder in den 4. Artikel meiner Serienreihe ein. (Insider)

Heute im 2. Teil geht es um die Fortsetzung der gestern vorgestellten Serie „Breaking Bad“. Die Fortsetzung wurde zum Abschluss und zur Vervollständigung des Serien- Finales nachgedreht. Nachdem in der letzten Episode „Felina“ ausschließlich das „Ende“ von W. White thematisiert wurde wird in dem Film „El Camino“ nun die Geschichte um das „Ende“ von Whites Rechter-Hand Jesse Pinkman erzählt:

4.2 El Camino:

El Camino: Ein „Breaking Bad“-Film wurde ebenfalls von Vince Gilligan geschrieben und inszeniert. Er setzt damit die Handlung aus Breaking Bad offiziell fort. Der Film wurde am 11. Oktober 2019 auf Netflix veröffentlicht.

Handlung:

Der Film beginnt mit einem Rückblick, in dem Jesse und Mike Ehrmantraut an einem Fluss ihren Ausstieg aus dem Methamphetamin-Imperium von W. White besprechen. Mike rät J. Pinkman, dass er in Alaska untertauchen solle was ein indirekter Indikator für das anstehende Ziel von Jesse ist.
Daraufhin schließt der Film direkt an die finalen Ereignisse der Serie Breaking Bad an:
J. Pinkman flieht mit Todds El Camino , bevor die Polizei eintrifft. Im weiteren Verlaufe des Filmes werden immer wieder heftige Ereignisse in Form von Rückblenden eingespielt in denen der El Camino von Todd vorkommt, so dass ein logischer Rückschluss auf den Titel des Films erkennbar wird. Der El Camino ist daher fester Bestandteil der Handlung des Films und meiner Meinung nach ein würdiger Titel.
Den ganzen Film über werden die Erinnerung an J. Pinkmanns Foltertorturen während der Gefangenschaft gezeigt. Aus diesen Rückblicken leitet sich die neue Handlung ab. Beispielsweise nimmt Todd J. Pinkman mit in seine Wohnung, um die Leiche seiner Putzfrau verschwinden zu lassen. Diese hatte Todds Geldversteck in seiner Wohnung gefunden, woraufhin sie von Todd ermordet wurde. Todd erzählt J. Pinkman, dass er nun ein anderes Versteck für sein Geld finden müsse.... -J. Pinkman macht sich daher auf den Weg in Todds Wohnung, um nach dem neuen Geldversteck zu suchen und seine Flucht zu planen. Die Wohnung wurde bereits von der Polizei durchsucht, so dass J. Pinkman nicht fündig wird. Erst durch einen Zufall entdeckt er das Geldversteck. Gerade als er aber versucht, das Geld herauszunehmen, kommen zwei Polizisten in die Wohnung womit direkt eine neue Problematik beginnt. Genau so wie wir es schon aus Breaking Bad kennen und lieben! Keine Pause und kein komplettes Ende des Spannungsbogens. Diese Thematik, nach einem Erfolg gleich ein neuer Rückschlag, zieht sich durch den Film. Wie auch schon in der Serie.
Am Ende reicht das Geld allerdings wieder nicht für die am Anfang angedeuteten Fluchtpläne so dass J. Pinkman sich abermals etwas einfallen lassen muss.

Um nicht weiter zu „spoilern“ werde ich die Handlung daher nicht weiter ausführen. Für meinen Geschmack habe ich schon etwas zu viel verraten. Da es sich hierbei allerdings um einen Film und keine Serie handelt konnte ich den Content (der ja Spieldauer entsprechend kürzer ist als bei Serien) nicht allgemein beschreiben. Der Artikel wäre sonst nur gefühlt 2 Sätze lang.

Fazit:
Für mich als Fan wieder mal ein ganz klares MUSS!!! Aber da ich meine Begeisterung für die Serie bereits im ersten Artikel beschrieb sollte auch jedem klar sein, dass ich nicht unbedingt objektiv bin. Allein die Vorfreude und das Wiedersehen der ersten bekannten Charaktere während des Films haben mir ein lächeln ins Gesicht gezaubert.
Für Filmfans die die Breaking Bad- Reihe nicht kennen könnte der Film etwas verwirrend sein, da häufig bekannte Charaktere gezeigt werden ohne diese vorzustellen. Vince Gilligan geht halt davon aus dass die Serie vorher gesehen wurde.
Dennoch erzählt der Film eine unterhaltsame spannende und knall harte Geschichte. Die Visualisierung ist wie zu erwarten in gewohnter Breaking bad- Manier. Also auch für Leute die keinen Bezug zur Serie haben wäre der Film geeignet.
Als Kritik habe ich 2 Punkte. Zum einen ist Todd (also der Schauspieler) deutlich gealtert und etwas „fülliger“ geworden. Grundsätzlich kein Problem für mich. Da der Film aber in der damaligen Zeit spielt, zumindest die Szenen mit Todd, müsste er auch wie in der Serie entsprechend jung und schlank aussehen. Hätte man retuschieren können oder Todd vor dem Dreh einfach abspecken lassen ☺
Das 2. Was mir nicht unbedingt gefiel ist dass der Film ohne die Anlehnung an die Serie gar kein Höhepunkt hat. Es gibt zu keiner Zeit diesen „Klick-Moment“, das „Aha-Erlebnis“ oder die „große Schießerei am Ende“. Der Film ist durchgehend gleichmäßig spannend aber hat halt keinen Höhepunkt, so dass ich beim Ende echt überrascht war dass der Film nun vorbei ist. Ich musste ernsthaft den Time Code öffnen um sicher zu gehen ob nicht doch noch etwas kommt.
Dies kennen wir zwar auch aus etlichen (auch guten) anderen Filmen, für mich gehört ein Höhepunkt allerdings immer noch zu einem Vollkommenden Film. Ob Film oder Serie besser sind mag ich nicht beurteilen. Eine Serie hat einfach viel mehr Zeit den Zuschauer zu fesseln. Könnte der Film auch einfach in eine oder zwei Episoden an die Serie anschließen? Ja meiner Meinung nach schon. Wäre evtl. dann aber ein eher langweiliges Ende da 1-2 Episoden nach Beendigung der eigentlichen Thematik spielen.
Von daher funktioniert der Film für mich mehr.

Trailer:

Kritiken:

Filmstars.de: Netflix macht die Kultserie nicht kaputt!
Von Björn Becher
Quelle: http://www.filmstarts.de/kritiken/269367/kritik.html

Spex.de: Künstliche Erklärungsnot
Von Kristoffer Cornils
Quelle: https://spex.de/kuenstliche-erklaerungsnot/

Die Zeit: Tote kochen kein Meth! Breaking Bad also ein zweites Mal beendet worden.
Von carolin Ströbele
Quelle: https://www.zeit.de/kultur/film/2019-10/el-camino-breaking-bad-film-netflix-vincent-gilligan

Rolling Stone: El Camino“: Verpasste Chance – nichts Neues von Jesse
Von Sassan Niasseri
Quelle: https://www.rollingstone.de/kritik-breaking-bad-el-camino-jesse-pinkman-keine-empfehlung-1778539/

"Jo Jo Jo, what is Biaatch"

... so and no other way, I reintroduce today in the 4th article of my series series. (Insider)

Today in the second part is about the continuation of the yesterday presented series "Breaking Bad". The sequel was postponed to the conclusion and completion of the series final. In the last episode "Felina" exclusively the "end" of W. White was discussed in the movie "El Camino" now tells the story of the "end" of White's right-hand Jesse Pinkman:

4.2 El Camino:

El Camino: A "Breaking Bad" movie was also written and directed by Vince Gilligan. He officially continues the plot from Breaking Bad. The film was released on October 11, 2019 on Netflix.

Action:

The film begins with a retrospective in which Jesse and Mike Ehrmantraut on a river discuss their exit from W. White's methamphetamine empire. Mike advises J. Pinkman to immerse himself in Alaska, which is an indirect indicator of Jesse's upcoming goal.
The film then goes straight to the final events in the series Breaking Bad:
J. Pinkman flees with Todd's El Camino before the police arrive. In the course of the film again and again violent events in the form of flashbacks are recorded in which the El Camino by Todd occurs, so that a logical inference to the title of the film is recognizable. The El Camino is therefore an integral part of the plot of the film and in my opinion a worthy title.
The remainder of the film shows the memory of J. Pinkmann's torture during captivity. From these remarks the new action is derived. For example, Todd J. Pinkman takes with him to his apartment to let the body of his cleaning lady disappear. This had found Todd's money hiding in his apartment, after which she was murdered by Todd. Todd tells J. Pinkman that he now has to find another hiding place for his money .... -J. Pinkman makes his way to Todd's apartment to search for the new money cache and plan his escape. The apartment has already been searched by the police, so that J. Pinkman will not find it. Only by accident, he discovers the money hiding place. Just as he tries to take out the money, two policemen come into the apartment which directly starts a new problem. Just as we know and love from Breaking Bad! No break and no complete end to the arc. This topic, after a success equal to a new setback, runs through the film. As in the series.
In the end, however, the money is again not enough for the initially indicated escape plans so that J. Pinkman has to come up with something again.

So as not to "spoil" further I will not continue the action. For my taste, I have already betrayed something too much. Since this is a film and not a series, I could not describe the content (which is correspondingly shorter in duration than in series). The article would otherwise only feel 2 sentences long.

Conclusion:
For me as a fan again a very clear MUST !!! But since I already described my enthusiasm for the series in the first article, it should also be clear to everyone that I am not necessarily objective. Just the anticipation and the reunion of the first known characters during the film made me smile in the face.
For film fans unfamiliar with the Breaking Bad series, the movie might be a bit confusing as well-known characters are shown without introducing them. Vince Gilligan assumes that the series was previously seen.
Nevertheless, the film tells a fun exciting and bang hard story. The visualization is as expected in the usual Breaking bad manner. So synonymous for people who have no relation to the series would be suitable for the film.
As a criticism, I have 2 points. For one thing, Todd (the actor) has aged a lot and become more "full-bodied". Basically no problem for me. But since the film plays in the time, at least the scenes with Todd, he would have to look as well in the series accordingly young and slim. If you could retouch or just let Todd slim before shooting ☺
The 2nd What I did not necessarily like is that the film has no highlight without the reference to the series. There is no such thing as a "click-moment", the "aha-experience" or the "big shoot-out at the end". The film is consistently equally exciting but has just no high point, so I was really surprised at the end that the film is over now. I had to seriously open the time code to make sure that something is not coming.
Although we know this also from a number of (even good) other films, for me a highlight is still a full movie. Whether film or series are better, I do not like to judge. A series simply has a lot more time to captivate the viewer. Could the movie also just plug in one or two episodes to the series? Yes, in my opinion. Would possibly but then a rather boring ending because 1-2 episodes after completion of the actual topic play.
That's why the movie works for me more.

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