Topinambur das Ergebnis kann sich sehen lassen

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Topinambur 2021

Im letzten Jahr habe ich eine neue Pflanze für meinen Acker gefunden. Topinambur ist in Deutschland ja noch eine Randerscheinung in den Gärten. Bei einem Händler meines Vertrauens fand ich diese unscheinbare Pflanze und gab ihr eine Chance. Meine Erwartung war klein, denn der Boden in meiner Region ist ziemlich sandig.

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Nachdem die Pflanze aber ihre volle Größe entwickelt hatte, waren die ersten Zweifel jedoch beseitigt. Sie ähnelt von der Größe einer Sonnenblume und die Blüten sehen auch ähnlich aus. Die eigentliche Überraschung liegt aber unter der Erde, denn Topinambur bildet ähnlich wie die Kartoffel unterirdische Knollen.

In einem YouTube Video wurde gesagt das diese Knollen sehr gesund sein sollen aber nicht so haltbar sind wie Kartoffeln. Wenn man diese Pflanze vermehren möchte, dann ist es ratsam sie nicht im gleichen Jahr zu ernten, denn die Knollen sind in der Erde am besten aufgehoben.

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Dieses Jahr habe ich dann das Ergebnis zum Ersten mal begutachten können. Das Ergebnis spricht für diesen Standort, der Sand und Wassermangel haben ihr wohl nichts ausgemacht.

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Hier einmal der Unterschied von einem Topinambur in Freiland und in einem Kübel. Der rechte Kreis ist eindeutig kleiner und somit ist wohl bewiesen, dass diese Pflanze ins Freie gehört.

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Nachdem die Knollen alle ausgegraben waren, habe ich allerhand neue Löcher gegraben um sie wieder zu verpflanzen. Wenn alle Löcher einen großen Strauch bilden, dann wird das ein ziemlich großes Feld mit gelben Blüten.



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Die vermehren sich richtig gut im freien. Meine Eltern haben erst vor kurzem einen ganzen Eimer geerntet. Geschmacklich muss ich sagen nicht ganz so mein Fall, also kann mann essen aber da esse ich doch lieber noch andere Sachen.

Vielleicht hängt es aber auch an der Zubereitung.

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Ich werde den Geschmack wohl erst am Ende des Jahres beurteilen können. Bis jetzt ist es aber erst die zweite Pflanze die bei mir überhaupt richtig wächst. Meine 8 Sorten Tomaten und der Topinambur werden wohl dieses Jahr alles einnehmen so wie es aussieht.

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Meine Eltern haben so einuges im kleinen Garten, Erdbeeren, Rosmarin, Weintrauben, kirschbaum, Birnen

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Sandiger Boden ist da kein Nachteil. Bei uns an der Regnitz wuchsen und wachsen noch immer ganze Felder davon. Wenn Du sie in den Garten pflanzt, mußt Du eventuell aufpassen, daß sie sich nicht zu stark vermehren.
Ich erinnere mich, daß wir als Kinder immer die vertrockneten Stengel mit samt der Wurzel aus dem Boden gerissen haben und uns gegenseitig mit diesen "Speeren" beworfen haben. Schnapskartoffel hieß die Tombinampur im Fränkischen, und erst viel später habe ich erfahren, was es mit dieser Schnapskartoffel auf sich hatte. In früheren Zeiten, als Nahrung knapp war, vor allem in und zwischen den beiden Weltkriegen hat man aus den Tompinamburwurzeln hochprozentiges gebrannt. Und die bauernschlauen Bauern haben zum Anbau Randstücke am Regnitzufer genutzt. Und da hats Sand im Überfluß. Obs geschmeckt hat, kann ich nicht sagen, auf jeden Fall hats gedröhnt.🤣
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Danke für die Information und ich such schon länger eine Pflanze die robust genug gegen Schnecken und Co ist. Wenn die Knollen alle aufgehen, dann wird das ein Spektakel im Garten.

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